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Aktuelles


Flusskrebskartiererschulung 2022: NEU

Astacus astacus (Bild: Lukhaup)

Neuer Schulungstermin in Duisburg!

Hallo liebe Flusskrebsfreunde,

wir haben gute Neuigkeiten! Aufgrund der hohen Nachfrage bieten wir nun einen weiteren Schulungstermin in Duisburg am 04.05.2022 ab 18:00 Uhr an.

Melde dich gerne für eine direkte Anmeldungen bei: info@EdelkrebsprojektNRW.de

Weitere Informationen sind ebenfalls Facebook sowie hier zu entnehmen. Hierbei möchte ich darauf hinweisen, dass für eine erfolgreiche Anmeldung vollständige Angaben (siehe auch Anmeldebogen hier) notwendig sind.

Wir freuen uns auf Dich!

 

Erstellt am: 28.03.2022


Aktuelle Pressemitteilung: Die Rettung unserer heimischen Edelkrebse

Edelkrebse finden eine neue Heimat (Bild: Ruhrverband).

Großer Wiederansiedlungs-Erfolg!

Dem massiven Rückgang unserer heimischen Edelkrebsbestände entgegenzuwirken und diesen in NRW zu erhalten, ist das zentrale Ziel des seit 20 Jahren bestehenden Edelkrebsprojektes NRW. Hierfür führt das Edelkrebsprojekt NRW seit dem Jahr 2016 mit vielen regionalen Kooperationspartnern Wiederansiedlungsmaßnahmen in geeigneten Gewässern durch. Im letzten Jahr 2021 konnten so erstmalig 11 unterschiedliche Gewässer mit Edelkrebsen besetzt werden - Ein großer Wiederansiedlungs-Erfolg!

Mehr Infos sind unserer aktuellen Pressemitteilung und Facebook zu entnehmen.

Erstellt am: 03.02.2022


Förderpreis 2021

NOZ-Artikel vom Dienstag, den 19.10.2021 "Drama in der Düte: Aggressive Invasoren"

Drama in der Düte: Signalkrebs vs. Mühlkoppe

Liebe Kartierer und Flusskrebs-Interessierte,

wir freuen uns immer wieder, wenn das Thema "Flusskrebs" auf interessierte Ohren stößt. Umso schöner ist es, dass unsere neue Mitarbeiterin Samantha Quaas für ihre Masterarbeit zur "Untersuchung potentieller Auswirkungen invasiver aquatischer Tiere auf einheimische Arten am Beispiel des Signalkrebses (Pacifastacus leniusculus) auf die FFH-Anhangsart Mühlkoppe (Cottus gobio) in der Düte im Osnabrücker Land" den Förderpreis 2021 von der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück erhalten hat!

Bei Interesse könnt Ihr den vollständigen Artikel der NOZ (Neue Osnabrücker Zeitung) gerne bei s.quaas@edelkrebsprojektnrw.de anfragen.

 

 

Erstellt am: 03.11.2021


GESUCHT: Edelkrebsgewässer

Ein Beispiel für ein potentielles Besatzgewässer für Edelkrebse (Bild: M. Nowak)

Kennen Sie geeignete Gewässer zur Wiederansiedlung des Edelkrebses?

Ursprünglich war der Edelkrebs (Astacus astacus) in Mitteleuropa weit verbreitet. Heute finden sich die wenigen verbliebenen Edelkrebsbestände überwiegend in Oberläufen von Fließgewässern oder in abgeschlossenen Gewässern.

Die größte Gefahr für sie geht von amerikanischen Flusskrebsarten aus, die sich invasiv ausbreiten und der von ihnen eingeschleppten Krankheit - der „Krebspest".

Natürliche Vorkommen des heimischen Edelkrebses in NRW existieren fast nicht mehr. Um ihn hier zu erhalten, müssen die weiterhin auftretenden Verluste durch Wiederansiedlungsmaßnahmen ausgeglichen werden!

Grundsätzlich ergeben sich aus einer Edelkrebswiederansiedlung keine Nutzungbeschränkungen!

 

Wir bitten sie uns bei der Suche geeigneter Gewässer zu helfen!

Wichtige Kriterien für gute Edelkrebsgewässer sind:

  • Mindesttemperatur im Sommer von 15 °C
  • lehmige Ufer mit Steinen, Wurzeln & Totholz als Versteckmöglichkeiten
  • keine amerik. Flusskrebsarten im Gewässer oder in der Nähe
  • isolierte Gewässer (z.B. durch Barrieren, Baggersee)
  • Fließgewässer: mindestens 1 km lang
  • Stehendes Gewässer: mindestens 600 m² groß
  • geringe bzw. angepasste Gewässernutzung
  • Angler, Anlieger & Wassersportler u.A. vor Ort beachten Vorsichtsmaßnahmen gegen die Krebspest

Für Meldungen und Rückfragen, wenden Sie sich gern an das

Edelkrebsprojekt NRW, Neustraße 7, 53902 Bad Münstereifel,
E-Mail: info@edelkrebsprojektnrw.de

Eine PDF der Pressemitteilung finden Sie hier.

 

Erstellt am: 19.03.2021


Infotafeln für Edelkrebsgewässer

1 von 3 Infotafeln für Edelkrebsgewässer

Drei Druckvorlagen kostenfrei erhältlich!

An allgemein bekannten Edelkrebsgewässern oder an geeigneten Besatzgewässern im siedlungsnahen Bereich, möchten wir unseren lokalen Partner und interessierten Betreuern von Edelkrebsgewässern Infotafel-Vorlagen zur Unterstützung ihrer Öffentlichkeitsarbeit vor Ort zur Verfügung stellen.

Mehr Infos und Ansichtsexemplare hier.

Erstellt am: 18.12.2020


Was tun bei Krebspestbefall?

Ein neues Infoblatt für Gartenteichbesitzer, Aquarianer und Teichwirte!

Der Erreger der Krebspest (Aphanomyces astaci) ist ein Parasit, zählt zu den Algenpilzen und steht auf der IUCN-Liste der 100 schlimmsten invasiven Arten weltweit. Für den Menschen ist die Krankheit ungefährlich. Unsere einheimischen und einst weit verbreiteten Flusskrebse, Edelkrebs und Steinkrebs, wurden aber von der Krebspest und ihren Überträgern, den vom Menschen ausgesetzten amerikanischen Flusskrebsen, dezimiert und aus den meisten Gewässern verdrängt. Für Aquarianer und Teichwirte mit Edelkrebszuchten kann ein Krebspestbefall schnell zu einem hohen wirtschaftlichen Schaden führen.

Doch wie kann man sein Aquarium, Gartenteich oder Teichanlage am besten vor der Krebspest schützen? Und was ist zu tun, falls es doch mal zu einem Ausbruch der Krankheit kommt?

Hier und in unserem Downloadbereich finden sie das neue Infoblatt zu "Was tun bei Krebspestbefall?"

Das Edelkrebsprojekt NRW steht allen Interessierten und Hilfesuchenden gerne mit professioneller Beratung zur Seite. Schreiben Sie uns gerne an: info@edelkrebsprojektnrw.de

Erstellt am: 25.09.2020


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