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Marmorkrebs (Procambarus fallax)

Marmorkrebs. Foto: Ch. Lukhaup

Habitus

Der nur selten über 10 cm große Marmorkrebs ist ein beliebter Aquarienkrebs. Er ist gut an seinem auffällig gefleckten Vorderkörper zu erkennen. Die Scheren sind im Vergleich zum Körper klein.

Weitere Bestimmungsmerkmale

Als weitere Bestimmungsmerkmale eignen sich die kleinen, an den Seiten befindlichen Dornen und die eng zusammenlaufenden Rückenfurchen.

Lebensraum

Mittlerweile gibt es für NRW mehrere Hinweise auf ausgesetzte Marmorkrebse. Einzeltiere konnten in Rhein und Ruhr gefangen werden. Ob sich der Marmorkrebs auch ausbreitet und welchen Einfluss er auf die Lebensgemeinschaft hat, bleibt abzuwarten.

Verhalten

Da sich der kleine Flusskrebs sehr schnell vermehrt werden überzählige Tiere häufig ausgesetzt. Sich ausbreitende Bestände zeigen, dass sie den Winter überleben können. Eine Besonderheit dieser Art ist, dass die Weibchen auch ohne Paarung Nachwuchs hervorbringen können. Sie vermehren sich über Jungfernzeugung. Ein ausgesetzter Marmorkrebs (bei uns gibt es nur Weibchen) kann daher schon ausreichen um einen freilebenden Bestand zu gründen. Als amerikansiche Flusskrebsart kann auch er die Krebspest übertragen.

 

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